Cineman

Cineman empfiehlt: 3 Filme mit Bestbewertung

von Tamy Tiede

Cineman ist das grösste Kino- und Filmportal der Schweiz und bietet seinen Leser:innen eine grosse Auswahl an Kritiken und Artikeln zu Filmen aller Art. Teleboy hat sich mit Cineman zusammengetan und eine Themenwelt für alle Teleboy-Nutzer:innen erstellt. Auf dieser findest Du Top-Filme, die von den Cineman-Kritiker:innen 5 Sterne erhielten. Ich stelle Dir 3 Filme mit Bestbewertung für Deinen Kinoabend zuhause vor.

Parasite (2019)

Die Kims sind eine einfache koreanische Familie. Sie leben in einer Souterrain-Wohnung, trinken gerne und falten Pizza-Kartons, um über die Runden zu kommen. Als Ki-woos Schulfreund temporär seinen Nebenjob als Nachhilfelehrer aufgeben muss, bittet er Ki-woo, diesen zu übernehmen. Die Nachhilfeschülerin ist die Tochter der wohlhabenden Familie Park. Als Ki-woo erkennt, dass bei den Parks noch mehr zu holen ist, schmiedet er mit seiner Familie einen hinterlistigen Plan. Nach und nach infiltrieren die Kims das Hauspersonal der Parks. Der teuflische Plan geht auf. Mittlerweile haben alle Kims sich eine Anstellung ergaunert. Alles scheint nach Plan zu laufen, bis die hintergangene ehemalige Haushälterin auftaucht. Das Unglück nimmt seinen Lauf, als sie droht, die Kims bei den Parks zu entlarven…

Cineman
Die Kims erlügen und betrügen sich ihre Traumjobs. ©Cineman

Das sagt Cineman-Kritiker Patrick Heidmann zu «Parasite»: Man kann nur staunen, wie Bong Joon-ho nicht nur zwei Stunden lang eine Überraschung nach der nächsten aus dem Hut zaubert, sondern scheinbar mühelos Spannung und Spass jongliert und nebenbei die zahllosen seiner Geschichte innewohnenden Bedeutungsebenen und Themen in geradezu perfekter Balance hält. Sämtliche Schauspieler in Parasite, darunter Bong-Veteranen wie Song Kang-ho, Choi Woo-shik oder Lee Jeong-eun, sind erstklassig, genau wie Hong Kyung-pyos Kameraarbeit, die sowohl das Designer-Luxusanwesen als auch heruntergewirtschaftete Kellerräume gleichermassen bis in die letzte Ecke für sich zu nutzen weiss.

Die vollständige Kritik zu «Parasite» liesst Du hier.

Call Me By Your Name (2017)

Der 17-jährige Elio verbringt den Sommer mit seiner Familie auf einem ebenso alten wie prächtigen Anwesen im Norden Italiens. Die Nächte sind warm, die Tage voller italienischer Gelassenheit. Wenn Elio nicht gerade klassische Stücke auf dem grossen Flügel im Wohnbereich spielt, zieht er mit seiner Freundin Marzia durch die Nacht. Sein Vater, zu dem er eine gute Beziehung pflegt, ist Professor und empfängt jeden Sommer einen wissenschaftlichen Mitarbeiter. Oliver ist 24 Jahre alt und wird dem Professor den Sommer über helfen. Obwohl Elio selbst sicher bereits ein gebildeter junger Mann ist, stellt er durch Olivers Anwesenheit fest, dass ihm manche Dinge noch unbekannt sind. In der Kulisse eines unvergesslichen Sommers erwacht in beiden ein zartes und doch überwältigendes Verlangen.

Cineman
Elio und Oliver erleben den bittersüssen Schmerz einer Sommerliebe. ©Cineman

Das sagt Cineman-Kritiker Peter Osteried zu «Call Me by Your Name»: Call Me By Your Name ist ein Film über die erste Liebe, über die Schmetterlinge im Bauch, über die Unsicherheiten, über die Ängste und Begehrlichkeiten, über das Kennenlernen des anderen auf geistiger und körperlicher Ebene und über den Schmerz, den das unweigerliche Scheitern mit sich bringen muss. Denn wie oft ist die erste auch die grosse, ewige Liebe? Aber darum geht es nicht, weil es Teil des Erwachsenwerdens ist, auch mit dem Schmerz fertigzuwerden und mit dem eigenen Leben weiterzumachen.

Die vollständige Kritik zu «Call Me by Your Name» liesst Du hier.

Get Out (2017)

Chris führt eine durchaus glückliche Beziehung mit seiner Freundin Rose. Da es ernster zwischen den beiden zu werden scheint, will Rose, dass Chris auch ihre Eltern kennenlernt. Diese wohnen im Norden und das Paar macht sich auf den Weg für ein Treffen. Beim Haus im Wald angekommen, verhalten sich Rose Eltern überschwänglich höflich. Chris Unbehagen wird noch bestärkt, als er das schwarze Hauspersonal kennenlernt. Wie ferngesteuert lächeln die Diener der Familie und zeigen keinerlei Emotionen. Auf einer Gartenparty mit Freunden von Rose Eltern werden die Vorkommnisse noch seltsamer. Alle führen ihr schwarzes, roboter-artiges Personal mit sich und beschauen Chris wie ein Stück Fleisch in der Theke. Chris ahnt zunehmend, dass hier etwas grausiges vor sich geht. Langsam aber entfaltet sich der ganze Horror, dem auch Chris zum Opfer zu fallen droht.

Cineman
Chris ist dem nackten Horror hilflos ausgesetzt. ©Cineman

Das sagt Cineman-Kritiker Peter Osteried zu «Get Out»: Peele zielt auf das Unterbewusstsein des Zuschauers ab, er erzeugt ein konstantes Gefühl der Bedrohung, das nicht greif-, wohl aber spürbar ist. Damit ergeht es dem Publikum ebenso wie der Hauptfigur, die sich in einer Welt gefangen findet, in der irgendetwas nicht stimmt. Dabei lässt sich Get Out Zeit. Er konzentriert sich darauf, die Hauptfigur genau zu definieren, unterstützt von einer grandiosen Darstellung des jungen Briten Daniel Kaluuya. Dabei entfaltet Get Out echte Horror-Stimmung, die sich nicht über billige jump scares oder eine Flut von Effekten definiert, sondern weit zerebraler ist. Der Schrecken entfaltet sich, wenn man versteht, was hier vor sich geht. Denn das ist um Welten gruseliger und angsteinflössender, als es jede Horror-Konvention sein könnte.

Die vollständige Kritik zu «Get Out» liesst Du hier.

Cineman Top-Filme in der Teleboy Themenwelt

Neben den 3 Filmen, die ich Dir soeben vorgestellt habe, findest Du eine weitere Auswahl an Filmen in unserer «Cineman empfiehlt»-Themenwelt. Hier haben wir für Dich Filme aus der Community und im Programm, die von den Cineman-Kritiker:innen mit 5 Sternen ausgezeichnet wurden. Damit ist der Kinoabend zuhause gerettet:

Cineman
In der «Cineman empfiehlt»-Themenwelt findest Du Filme mit 5-Sterne-Bewertung.