Die neusten (Kino-)Filme mieten: so geht’s!

von Michael

Bevor die grossen Blockbuster aus Hollywood den Weg ins Free-TV – oder in die Teleboy-Community – finden, machen sie meist zuerst einen Zwischenstopp bei «Video on Demand». Was dahintersteckt, wie es funktioniert und was es für Möglichkeiten gibt, erzähle ich Dir im nachfolgenden Beitrag.

Video on Demand: Filme kaufen oder mieten

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von «Video on Demand»: Den Film kaufen oder den Film mieten. Kaufst Du den Film, steht er Dir dauerhaft zur Verfügung. Du kannst also den Film beginnen und auch Tage später noch zu Ende schauen. Und natürlich kannst Du ihn so oft abspielen, wie Du willst. Mietest Du einen Film, so hast Du 48 Stunden Zeit, diesen zu schauen. In beiden Fällen kannst Du Filme aber nur auf der Plattform abspielen, über die Du den Film gekauft oder eben gemietet hast. Mehr dazu weiter unten im Beitrag.

Aktualität hat seinen Preis: Kaufen vor Mieten

Wie so oft bewiesen, sind die Hollywood-Studios Meister in der Monetarisierung. Denn die neusten Filme werden zuerst nur für die Kaufen-Option freigeschaltet und erst ein paar Wochen später auch für die Mieten-Option. So versucht man den Ungeduldigen noch ein bisschen mehr Geld zu entlocken. Und Filme kaufen kann ganz schön teuer werden: Je nach Qualität und Aktualität kostet ein Film beim Kauf zwischen CHF 20.– bis 40.–, bei der Miete nur noch etwa CHF 7.50. Ein kleines Extra: Bei gekauften Filmen ist meist noch Bonusmaterial – wie man es von früher auf DVDs und Blu-rays kennt – inklusive. Aber mal ehrlich, habt ihr dieses jemals geschaut? 🙂

Video on Demand und Free-TV: Vorteile gegenüber Netflix, Disney & Co.

Du fragst Dich jetzt vielleicht: Wieso sollte man in der heutigen Zeit Filme noch kaufen oder mieten? Wie in der Einleitung beschrieben, ist Video on Demand die erste Station nach dem Kino. Wer einen Film im Kino verpasst hat und nicht warten kann, kommt um Video on Demand lange Zeit nicht herum. Denn bis Kinofilme im Free-TV landen, vergehen in der Regel 1 bis 2 Jahre. Bis diese bei den Abo-basierten Anbietern wie Netflix oder Amazon ankommen, sogar 3 bis 4 Jahre. Dies ist übrigens einer der Gründe, wieso viele Leute neben Netflix und Co., auch noch ein TV-Abo von Teleboy besitzen.

Die Qual der Wahl der Video-on-Demand-Anbieter

Sowohl die Auswahl, als auch die Preise weichen zwischen den verschiedenen Anbietern nicht wesentlich ab. Im Prinzip spielt es keine grosse Rolle, auf welcher Plattform Du Filme kaufst oder mietest. Willst Du hingegen eine eigene Mediathek mit gekauften Filmen aufbauen, solltest Du die Auswahl des Anbieters doch etwas genauer überlegen. Denn Filme können weder heruntergeladen noch in eine andere App bzw. zu einem anderen Anbieter übertragen werden. Du bindest Dich also an einen Anbieter.

Da Du wahrscheinlich mindestens ein Apple- oder Android-Gerät besitzen dürftest, zeige ich Dir die Video-on-Demand-Möglichkeiten innerhalb dieser zwei Welten auf.

Für Apple-Nutzer: Apple TV oder iTunes Movies

Filme digital zu mieten oder zu kaufen, hat seinen Ursprung bei Apple. Bereits seit 2007 steht dieser Dienst allen Apple-Nutzer:innen über verschiedene Geräte zur Verfügung. Lange Zeit funktionierte dies unter dem Namen iTunes Movies. Mittlerweile verschmelzen die Video-Dienste innerhalb der Apple-eigenen TV-App. So z. B. auch Apple TV+, das mit einem Abo-Modell daherkommt und vom Prinzip her Netflix, Disney+ oder Amazon Prime Video sehr ähnelt. Ergebnis: So sind mittlerweile rund 100 Serien und Filme im Abo-Modell von TV+ inklusive, zusätzlich zu den unzähligen Video-on-Demand-Inhalten, die man kaufen oder mieten kann.

Die Übersichtsseite vom Video on Demand Store der Apple TV App

Übrigens: Mittlerweile ist die Apple-TV-App auch im App Store von anderen Plattformen wie dem Google Play Store oder dem App Store von Samsung TV verfügbar – und somit mittlerweile fast auf jedem Gerät. Voraussetzung ist lediglich ein Apple-Login mit einem hinterlegten Zahlungsmittel (z. B. Kreditkarte).

Für Google-Nutzer: YouTube oder Google Play

Bist Du in der Google-Welt zu Hause, kannst Du Filme sowohl auf YouTube als auch über die Google-Play-App kaufen oder mieten. Das Film- und Serien-Angebot dürfte nahezu identisch sein. Vorteil von YouTube: Die App ist nahezu auf jedem Gerät verfügbar – egal ob Smartphone, Tablet, PC oder Fernseher. Vorteil von Google Play: Eine bessere Übersicht der gekauften und gemieteten Filme. Die Film-Auswahl, die Kauf- oder Mietbedingungen sowie die Preise bewegen sich in einem ähnlichen Rahmen wie bei Apple. Ein kleiner Hinweis: Wenn Du einen Film über YouTube und Deinem Apple-Gerät kaufst, kann der Preis leicht höher sein – YouTube muss ein Teil seines Umsatzes hierbei an Apple abgeben.

Die Übersichtsseite von Google Play Filme & Serien auf dem iPad

Wieso kein Video on Demand (mehr) bei Teleboy?

Diesbezüglich wollen wir transparent sein. In erster Linie liegt es daran, dass unser langjähriger Partner Hollystar (gehört zu Sky), entschieden hat, jegliche Partnerschaften bzw. Integrationen dieser Art zu kündigen. Dies haben sie gemäss eigenen Angaben aus strategischen Gründen getan, um vermehrt Nutzer:innen auf die eigene Plattform zu bringen. Leider sehen wir aktuell auch keine Möglichkeiten für eine gleichwertige Video-on-Demand-Partnerschaft.

Wieso das nicht so schlimm ist? Wie oben beschrieben, gibt es mittlerweile günstigere und bessere Alternativen. Dort kannst Du genauso einfach Filme mieten. Und das funktioniert auf allen Geräten, auf denen auch Teleboy TV verfügbar ist. So bist Du auch zukünftig nur wenige Klicks von Deinem Video-on-Demand-Film entfernt. Zudem wäre das Momentum da, um mal das Replay- und Community-Angebot von Teleboy genauer anzuschauen – dort steckt viel mehr drin, als man auf den ersten Blick meint. Am besten probierst Du es einfach mal aus. Was Du dafür brauchst? Einfach ein TV-Abo von Teleboy.