Frauen im Nationalsozialismus ©
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Dienstag, 11. Dezember • 15:55 - 16:40

Frauen im Nationalsozialismus

Schuld und Verdrängung

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Deutschland 2014

Die Befehle im "Dritten Reich" wurden von Männern gegeben, doch auch Frauen haben sich in diesen Jahren schuldig gemacht - etwa als Aufseherinnen oder Ärztinnen im Konzentrationslager. Aber "das Böse" in weiblicher Gestalt bleibt nach dem Krieg lange ein Tabu. Schriftstellerin Jennifer Teege entdeckt 2008, mit 38 Jahren, dass ihre Großmutter die Geliebte des sadistischen KZ-Kommandanten Amon Göth war. Welche Rolle spielte ihre Großmutter? Als die Nationalsozialisten 1933 die Macht ergreifen, schalten sie das gesamte gesellschaftliche und politische Leben in Deutschland mit Härte gleich. Die überwiegende Mehrheit der Deutschen folgt dem Willen des Diktators Adolf Hitler willig, nimmt Krieg, Völkermord und schweigend die Verfolgung der jüdischen Bevölkerung hin. Historische Untersuchungen der vergangenen Jahrzehnte widmen sich hauptsächlich der Rolle der Wehrmacht, der Soldaten oder dem Widerstand. Erst seit wenigen Jahren rückt die Bedeutung der Rolle der Frauen im Nationalsozialismus in den Vordergrund historischer Forschungen. Waren die Frauen des "Dritten Reichs", wie Hitler wünschte, wirklich nur Heimchen am Herd, unpolitisch und ihrer Mutterrolle ergeben? Wie viele waren tatsächlich "nur" ahnungslose Anhängerinnen? Wie viele wussten mehr? Und was brachte Frauen dazu, im Namen einer perfiden Ideologie zu quälen und zu töten? Die vierteilige Dokumentation beleuchtet die unterschiedlichen Lebenswege von Frauen im Nationalsozialismus - Mitläuferinnen, Opfer, Widerständlerinnen, aber auch Täterinnen - und erforscht die Motive für ihr Handeln.

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