Ermittler am Tatort - Einsatz für den Kriminaldauerdienst ©
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Monday, 17. December • 12:30 - 13:00

Ermittler am Tatort - Einsatz für den Kriminaldauerdienst

Einsatz für den Kriminaldauerdienst

Dokumentation

Deutschland 2018

Mord, Körperverletzung, Brandstiftung, Einbruch - der Kriminaldauerdienst ermittelt immer dann, wenn der Verdacht einer Straftat besteht. Julia Bleil und Sylvan Bormann sind Kommissare beim Kriminaldauerdienst in Hannover. Rund 115 000 Straftaten ereignen sich dort jedes Jahr. Die Beamten des KDD sind die ersten Ermittler am Tatort. Sie sichern Spuren, befragen Zeugen und ermitteln Todesursachen. 2:00 Uhr nachts in der Hannoveraner Innenstadt: Vier maskierte Männer dringen in eine Spielhalle ein. Sie fesseln eine Mitarbeiterin und zwei Kunden mit Seilen und drohen damit, sie umzubringen, wenn sie sich bewegen. Dann brechen die Täter Spielautomaten auf und rauben Geldkassetten. Die Kommissare Julia Bleil und Sylvan Bormann werden zum Tatort gerufen. Sie suchen nach Hinweisen, die sie zu den Tätern führen könnten. Kleinste Details können dafür entscheidend sein. Der Kriminaldauerdienst ist rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche im Einsatz. Wenn die Beamten ihre Schicht antreten, wissen sie nie, was sie erwartet. Sylvan Bormann und Julia Bleil sind täglich mit schweren Verbrechen konfrontiert. Auch die Untersuchung von Leichen bei ungeklärten Todesfällen gehört zu ihren Aufgaben. Beim KDD lernt man schnell: Der Tod gehört zum Leben dazu. Doch auch für die erfahrenen Beamten ist es manchmal schwer, die Arbeit nicht zu nah an sich heranzulassen. So wie bei einem Leichenfund in einem Mehrfamilienhaus. Ein Anwohner hatte einen Wasserschaden in einer Nachbarwohnung gemeldet. Streifenbeamte fanden in der Wohnung eine Leiche. Als Julia Bleil und Sylvan Bormann dazukommen, finden sie eine katastrophale Situation vor: Müll und Verpackungen türmen sich bis unter die Decke. Mittendrin entdecken sie die stark verweste Leiche, die schon sehr lange hier liegen muss. Fast täglich werden die Beamten des KDD zu Einbruchs-Tatorten gerufen. In Hannover gab es 2017 knapp 3000 Wohnungseinbrüche. Seit 2015 sind die Einbruchszahlen bundesweit um circa 23 Prozent zurückgegangen - doch in der niedersächsischen Landeshauptstadt nehmen die Taten kaum ab. Viele Taten werden von internationalen Banden begangen. Um sie zu erwischen, müssen die Kommissare des KDD am Tatort auf jedes Detail achten. Schuhabdrücke oder DNA-Spuren sind oft der Schlüssel bei der Suche nach dem Täter. Die Kommissare wurden für die Spurensicherung in Kriminaltechnik geschult. "Von 250 Fingerabdrücken in einer Wohnung ist vielleicht einer vom Täter", weiß Sylvan Bormann aus Erfahrung. Und genau diesen gilt es zu finden. Ob ein Täter wirklich gefasst wird oder ein Opfer überlebt, erfahren Bleil und Bormann nach ihren Einsätzen selten. Kaum ist eine Tatortaufnahme abgeschlossen, geht es für sie meist schon zum nächsten Einsatz. Die Kommissare müssen bei ihrer Arbeit mit allem rechnen. Das erfordert hohe Flexibilität und starke Nerven - jeden Tag. Die Reportage begleitet die Kommissare Julia Bleil und Sylvan Bormann durch ihren Arbeitsalltag beim Kriminaldauerdienst.

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