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Dienstag, 09. März • 21:00 - 21:45

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Brücken auf dem Prüfstand - Sind sie noch zu retten?

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Deutschland

Die Katastrophe passierte an einem regnerischen Sommertag. Am 14. August 2018 kollabierte in Genua ohne jede Vorwarnung ein Teil der Autobahnbrücke Ponte Morandi. 43 Menschen stürzten in den Tod.
Ist eine solche Tragödie auch in Deutschland möglich? Wie sicher sind unsere Brücken? Und was bringt marode Brücken zum Einsturz? Dazu wagt Quarks ein spektakuläres Experiment: In einem Steinbruch bei Wuppertal bauen wir eine Betonbrücke und bringen sie mit einem schwer beladenen LKW zum Einsturz. Mit diesem Experiment wird deutlich, welche Probleme viele Brücken in Deutschland haben.
Denn eines ist klar: Die Sanierung maroder Brücken kostet den deutschen Steuerzahler Milliarden. Überall im Land wird an Brücken geschraubt und geschweißt. Alleine 2018 steckte das Verkehrsministerium 1,4 Milliarden Euro in die Erhaltung der Brückenbauwerke. Bis 2022 hat das Ministerium weitere 4,1 Milliarden Euro für Brücken eingeplant.
Und dennoch verfallen inzwischen viele Brücken schneller als sie instand gesetzt werden können. Es fehlt nicht nur an Geld, sondern auch an Prüfingenieuren und Bauunternehmen, die die Sanierungsarbeiten zeitnah durchführen. Besonders betroffen sind die Westbundesländer, denn hier wurden in den 1960er und 70er-Jahren tausende Spannbetonbrücken gebaut, die der rasanten Zunahme des PKW- und vor allem des Schwerlastverkehrs nicht gewachsen sind. Die Leverkusener Brücke zum Beispiel gleicht heute einem Patienten auf der Intensivstation. Jeden Tag kämpfen Ingenieure dafür, dass der Verkehr auf der Brücke nicht zum Erliegen kommt.

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