Sonntag, 30. Juli 2017 • 15:40 - 16:20
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Dahinden vor 500 Jahren

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Eine Burg zu bauen war mit den technischen Voraussetzungen vor 500 Jahren eine wahre Meisterleistung. Im österreichischen Friesach entsteht zurzeit eine solche mittelalterliche Burg, gebaut mit Werkzeugen und Materialien wie damals. Sabine Dahinden reist nach Kärnten und spürt am eigenen Körper, was es für die Menschen damals hiess, ohne Hilfe von Strom und Maschinen und in mühsamer (Fron-)Arbeit an einer Burg zu bauen.
Die Transportmöglichkeiten im Mittelalter waren relativ beschränkt. Die Strassen und Wege häufig schlecht ausgebaut, grosse Mengen an Waren wurden deshalb zu Wasser transportiert. Ein wichtiges, aber gefährliches Transportmittel war bis in die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts hinein das Floss: Baumstämme wurden ans Wasser geschleift, zusammen gebunden und in bis zu 120 Tonnen schweren Flössen flussabwärts geleitet. Sabine Dahinden trifft am Rhein bei Leibstadt auf Captain JC, der sich der Flösserei verschrieben hat, und sie in dieses so aufregende wie gefährliche Handwerk einführt.
Die Hexenverfolgung ist ein äusserst düsteres Kapitel. Bis ins 18. Jahrhundert wurden schweizweit vor allem Frauen der Hexerei beschuldigt und hingerichtet. Daran änderte auch die Reformation nichts - es kam weiterhin zu Hexenverfolgungen. Hexen gibt es auch heute noch. Geschätzte 3000 Personen bezeichnen sich in der Schweiz als Hexen. Sabine Dahinden trifft Wicca Meier. Seit Jahrzehnten befasst sie sich mit der Religion der «Wicca» und hat ihr Leben gänzlich den Hexen verschrieben. Zusammen mit ihr feiert Sabine Walpurigsnacht - auch Beltane genannt - und versucht sich in der Kunst des Handlesens.

Jahr: 2017
Länge: 40 Minuten
Moderation: Sabine Dahinden

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