Mittwoch, 22. März 2017 • 16:40 - 18:00
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Club

Bauern in Not - Zwischen Suizid und Subvention

Man kennt sie zum Beispiel aus der Fernsehsendung «SRF bi de Lüt - Landfrauenküche» oder aus Hochglanzmagazinen wie «Landliebe»: Bäuerinnen und Bauern umgeben von Natur pur, auf einem Hof, wo die Welt noch in Ordnung ist. Doch Stress, Hektik und Existenzangst haben längst auch auf diesen Höfen Einzug gehalten. Der Bauer muss innovativer und mutiger Unternehmer sein, strategisch denken und Marktlücken finden. Produkte wie die Milch etwa lohnen den Aufwand fast nicht mehr, sie seien viel zu günstig.
Reicht es nicht, kommt der flexible Zweitjob hinzu, wenig später vielleicht das Burnout. Und jede Schliessung eines Bauernhofes ist nicht nur eine wirtschaftliche, sondern auch eine persönliche Katastrophe, denn Landwirt ist für die meisten nicht Beruf, sondern Berufung. Doch das Mitleid und Verständnis in der Bevölkerung hält sich in Grenzen: zu grosszügig die total 2,8 Milliarden Direktzahlungen, zu viel Heimatschutz für den sowieso schon seit langem protegierten und vermeintlich verwöhnten Bauernstand.
Woher kommt die Not der Schweizer Bäuerinnen und Bauern? Was hilft und was ist von den Bauern selbst gefordert?
Die «Club»-Diskussion unter der Leitung von Karin Frei mit:
Ueli Strahm, verschuldeter Landwirt
Markus Ritter, Präsident Bauernverband
Andreas Bosshard, Vision Landwirtschaft
Mara Simonetta, Biobäuerin
Cornel Eberle, Straussenfarmer

Jahr: 2017
Länge: 80 Minuten
Moderation: Karin Frei

Programm

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