Dienstag, 21. März 2017 • 17:30 - 18:00
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Schawinski

mit Peter Rothenbühler

Gibt es eigentlich so etwas wie einen «Röstigraben» der Schweizer Presselandschaft? Hat die Deutschschweiz beispielsweise das Lichterlöschen bei der Westschweizer Wochenzeitung «L'Hebdo» in seiner medienhistorischen Bedeutung begriffen oder war es bloss ein Trauern unter Berufskollegen? Einer, der seit Jahren Brücken zwischen den Sprachregionen schlägt, ist der Erfinder des Schweizer People-Journalismus: Peter Rothenbühler, 68. Seine kürzlich erschienene Autobiografie ist daher auch ein Stück Schweizer Mediengeschichte.
Ob mit schönen Missen in der Badewanne, Adolf Ogi in der Blumenwiese oder nacktem Rolf Knie auf dem Cover - der bilinguale Medienmacher hat seinerzeit ebenso für Furore wie auch für die Rettung der «Schweizer Illustrierten» gesorgt. Später brachte er als Chefredaktor von «Le Matin» die hiesigen Boulevardmethoden in die Romandie. Dort gilt Rothenbühler noch heute als «bissiger Rottweiler», während er in der Deutschschweiz als «Kuscheljournalist» wahrgenommen wird. Wer ist er nun? Welche Promis sind seiner Ansicht nach aktuell die wichtigsten? Und was sagt Peter Rothenbühler zur Krise des (People-)Journalismus? Roger Schawinski fragt nach.

Jahr: 2017
Länge: 30 Minuten

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