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Sonntag, 25. Oktober • 12:55 - 13:25

Kulturplatz

Was junge Kunstschaffende umtreibt

Kultur

Schweiz 2020

Die Massen-Proteste gegen Machthaber Lukaschenko in der weissrussischen Hauptstadt Minsk reissen nicht ab, obwohl die Demonstrierenden mit immer brutaleren Methoden vom Polizeiapparat attackiert und zu Aberhunderten inhaftiert werden. Doch die Menschen lassen sich nicht unterkriegen. Sie finden immer wieder neue Mittel, ihrem Protest Ausdruck zu verleihen. Manche haben sich zu Chören formiert, die überfallartig an allen möglichen Orten auftreten und stimmungsvolle Volkslieder für Frieden und Gerechtigkeit singen.
In der Schlussphase des Präsidentschaftswahlkampfs geben die USA ein verstörendes Bild ab. Die Tiraden von Donald Trump, der gehässige Streit der Parteiexponenten, die Schlammschlacht der Medien, die gespaltene Bevölkerung - es entsteht der Eindruck einer verrückten Nation, eines «Crazy Country». Das ist auch der Titel des Buchs vom Schweizer Ehepaar Adriana und Alfred Mettler. Sie wohnen und leben seit über 20 Jahren in den USA und haben nun ihre Erfahrungen und Beobachtungen aus dem amerikanischen Alltagsleben zusammengefasst. Entstanden ist das Bild einer orientierungslosen Gesellschaft.
Die 33-jährige Schweizerin Gina Haller ist für ihre Interpretation der «Ophelia» in Shakespeares «Hamlet» von der Fachzeitschrift «Theater heute» zur Nachwuchsschauspielerin 2020 gekürt worden. Darüber hinaus ist sie auch für den Theaterpreis «Der Faust» nominiert, der im November verliehen wird. Gina Haller ist Ensemblemitglied am Schauspielhaus Bochum und besticht mit ihrer eindringlichen, expressiven, agilen, fast schon tänzerischen Spielweise. Aufgewachsen ist sie in Arlesheim bei Basel. Ihr grösster Wunsch: an einem Theater in der Schweiz zu spielen.
Auf der Bühne rocken junge Talente aus der heimischen Musikszene, und parallel dazu sind auf der Leinwand Legenden aus der langen Geschichte des Montreux Jazz Festivals zu erleben. Das ist das Konzept von «Timeless», der aktuellen Konzertreihe im Zürcher Club Plaza, die aufzeigt, wie die Legenden von einst in den Talenten von heute weiterleben. «Patti Smith war für uns ein grosses Vorbild», sagt Sophie Diggelmann von der Frauenband «Velvet Two Stripes». Und nun hat sie die Gelegenheit, mit ihrem Idol zusammen auf der Bühne zu stehen, virtuell zumindest. Genauso wie SRF 3 Best Talent «Sam Himself», der gemeinsam mit seinem Idol Johnny Cash einen Abend bestreitet.

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