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Philipp Tingler - Sex und Moral in der Kunst ©
Montag, 01. Juni • 06:55 - 07:25

Philipp Tingler - Sex und Moral in der Kunst

E5Philipp Tingler - Sex und Moral in der Kunst

Kultur

Schweiz 2020

Am 14. März mussten alle Theater, Kinos und Museen in der ganzen Schweiz aufgrund der Coronakrise schliessen. Seit dem 11. Mai dürfen zumindest Museen wieder Besucherinnen und Besucher empfangen. In der Kunsthalle Zürich und im Luma Westbau kann man nun erneut in das bildgewaltige Universum des britischen Künstlerpaars Gilbert & George eintauchen. Seit 50 Jahren arbeiten und leben die zwei Gentlemen zusammen und geben nach fast drei Jahrzehnten ihr Comeback in der Schweiz.
Die Arbeiten von Gilbert & George thematisieren seit einem halben Jahrhundert Religion, Moral, Tod, Rasse und Sexualität und provozieren bis heute. Daniel Baumann, Direktor der Kunsthalle Zürich, gewährte dem Schriftsteller Philipp Tingler während des Shutdowns exklusive Einblicke in die Ausstellung. Beim gemeinsamen Rundgang entbrannte eine angeregte Diskussion über das Gesamtwerk des homosexuellen Künstlerpaars. Sind die Bilder in jeglicher Hinsicht einfach flach? Haben sich die beiden in all den Jahren überhaupt weiterentwickelt? Und haben auch frühere Werke heute noch einen Wert und eine Aussage? Philipp Tingler zollt den viel gerühmten Künstlern grossen Respekt, verneigt sich aber nicht vorbehaltlos vor deren Werk, sondern hinterfragt dieses äusserst kritisch.
Gerade deshalb ist es gelungen, die Fassade des sich stets inszenierenden Künstlerduos zu durchbrechen und spannende Einsichten in Gilbert & Georges Kosmos, aber auch in die Kunstszene und den Kunstmarkt zu erlangen.

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