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Montag, 01. Juni • 02:46 - 03:30

Wir sind die Schweiz

E3Ein Tag im Juli

Dokumentation

2016

Vreni Lenzi nimmt im Empfangszentrum Basel Asylsuchende auf.
Die 64-jährige Baslerin stieg vor 20 Jahren wieder ins Berufsleben ein. Zuvor hatte sie als Hausfrau und Mutter ihre zwei Kinder grossgezogen. Nun leitet Vreni seit 14 Jahren das Asylempfangszentrum in Basel, eines von fünf Empfangszentren in der Schweiz. Am Morgen gibt es immer am meisten zu tun. Jeden Tag kommen mindestens 50 Asylsuchende aus Eritrea und Syrien an. Sie müssen medizinisch kontrolliert und vom Bundesamt für Migration erfasst werden. Die Bewältigung des Ansturms ist eine logistische Herausforderung. Beruf und Privatleben trennt sie strikt. Ihre Freizeit verbringt sie mit ihrem Partner, ihren Kindern, dem Enkel und Freunden am liebsten in ihrem Schrebergarten, den sie von ihren Eltern übernommen hat.
Rolf Bischofberger sorgt für gute Laune am St. Galler Bauernmarkt.
Der 52-jährige Appenzeller hat seinen Bauernhof von den Eltern übernommen. Zusammen mit seiner Frau Judith hat er auf Biolandwirtschaft und auf Schafmilchwirtschaft umgestellt. Im hügeligen Gelände von Appenzell Innerhoden muss man erfinderisch sein, wenn man kostendeckend Landwirtschaft betreiben will. Rolf sass auch elf Jahre lang für die Bauern im Grossrat, der Legislative des Kantons Appenzell Innerhoden. Dass man sich als Bürger engagiert, ist ihm wichtig. Deshalb hat er auch mitgeholfen, den St. Galler Bauernmarkt zu gründen. Dort verkauft er ein Mal in der Woche alles, was er und Judith auf dem Hof produzieren. Rolf und Judith leben seit 26 Jahren zusammen und sind ein eingespieltes Team.
Claudia Imhof fährt für die SBB Menschen durch die Schweiz.
Claudia ist erst 22 und eine der jüngsten SBB-Lokomotivführerinnen der Schweiz. Ihr Dienst beginnt oft, wenn andere noch schlafen. Sie liebt die Stille um diese Zeit. Ihr Freund Silvio ist ebenfalls Lokführer. Claudia arbeitet oft in der Agglomeration Zürich auf den typischen Pendlerstrecken. Sie findet, die Schweizerinnen und Schweizer nähmen das Leben manchmal zu ernst. Die Einsamkeit in der Führerkabine macht ihr nichts aus. Sie schätzt, dass sie selbständig arbeiten kann und auch manchmal frei hat am Nachmittag. Dann besucht sie oft ihre behinderte Schwester Tanja. Diese lebt mit Downsyndrom in einem Heim. Tanja habe sie gelehrt, wie wichtig Fröhlichkeit im Leben sei, sagt Claudia.
Kasinathan Kethys hat sich vom Tellerwäscher zum Beizer hochgearbeitet.
Der 46-jährige Kasinathan ist einer von rund 50'000 Tamilinnen und Tamilen in der Schweiz. Er führt im Berner Schwarzenburgerland den Landgasthof Sternen. Nachdem zwei seiner Brüder ermordet worden waren, kam er vor 28 Jahren als Flüchtling in die Schweiz. Damals entschied er, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, und hatte Glück. Er begann in einem Restaurant in der Nähe als Tellerwäscher und hatte sich dort mithilfe seines Chefs zum Koch und dann zum Wirt ausbilden lassen. Seine Frau Nantha und er kennen sich schon eine Ewigkeit. Sie flüchtete mit ihrer Familie nach Deutschland, und vor 16 Jahren holte Kasinathan sie dann in die Schweiz. Mittlerweile haben die beiden zwei Kinder.

Programm

Replay

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