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Dienstag, 17. September • 10:25 - 11:00

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Mit schwerem Geschütz gegen Multiple Sklerose

Wissen

Schweiz 2019

Grosse Müdigkeit, Gefühlsstörungen, Gehschwierigkeiten bis hin zur kompletten Lähmung: Das sind nur einige Symptome der Multiplen Sklerose. Eigentlich gibt es seit einigen Jahren für viele MS-Patientinnen und Patienten gute Medikamente, die das Fortschreiten der Krankheit stoppen oder verlangsamen. Doch bei einigen Betroffenen greifen selbst diese modernen Mittel nicht. Ihnen geht es trotzdem immer schlechter. So ging es auch Marie-Christine Leutwyler. Die 33-jährige Mutter einer kleinen Tochter hat seit acht Jahren MS. Ständig kamen neue Symptome hinzu. Vor einigen Monaten verschlechterte sich auch ihr Gang. Aus Angst vor einer Zukunft im Rollstuhl entschloss sie sich für eine Stammzellbehandlung am Universitätsspital Zürich. Diese wird dort im Rahmen einer Studie durchgeführt und seit gut einem Jahr auch von den Krankenkassen übernommen. «Puls» berichtete 2017 über diese Therapie, die ähnlich auch bei Krebspatienten seit langem Standard ist. In der Schweiz war damals eine Behandlung nicht möglich. Zudem standen viele Neurologen der Therapie skeptisch gegenüber, weil es dazu nur kleinere Studien gibt. Betroffene Patientinnen und Patienten reisten deshalb ins Ausland, um die Behandlung auf eigene Kosten durchzuführen. Auch zum jetzigen Zeitpunkt ist das Ausland noch immer die einzige Option für MS-Betroffene, die die Kriterien der Zürcher Studie nicht erfüllen. «Puls» begleitet Marie-Christine Leutwyler durch die Stationen der strapaziösen Stammzellbehandlung. Zudem besucht «Puls» auch zwei Patienten, die diese Therapie schon früher durchlaufen haben. Haben sich ihre Hoffnungen erfüllt?

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