Wir sind die Schweiz ©
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Montag, 09. September • 21:00 - 21:40

Wir sind die Schweiz

E3Folge 3

Dokumentation

Schweiz 2018

Rita Streuli chauffiert Menschen durch die Stadt Zürich
Die 28-jährige Thurgauerin hat ursprünglich Köchin gelernt. Als sie in Zürich ein Plakat sah, auf dem die VBZ weibliche Chauffeurinnen suchte, hat sie sich zu dieser Zweitausbildung entschieden und ist nach Zürich gezogen. Seit fünf Jahren fährt sie Linienbusse in der Stadt Zürich und kontrolliert Billette. Dabei wurde sie einmal auch tätlich angegriffen. Trotz dieses Vorfalls und einem anderen traumatischen Erlebnis in ihrer Kindheit ist Rita ein sehr fröhlicher und grossherziger Mensch geblieben. Sie pflegt zu ihrer Mutter und ihrer Schwester, die mit einer geistigen Beeinträchtigung lebt, eine sehr enge Beziehung. Wenn immer es die Zeit erlaubt, fährt sie zu ihnen in den Kanton Thurgau. Ihr grosser Wunsch ist es, mit ihrer Mutter noch ein bisschen zu reisen, so lange sie dies noch kann.
Hansjörg Schwizer hält die Strassen in Appenzell im Schuss
Der 47-jährige Appenzeller ist der Einzige im Kanton, der Mittellinien auf Appenzells Kantonsstrassen zeichnen darf, denn die Bedienung der dazu nötigen Maschine beherrscht nur er. Der gelernte Pöstler hat umgesattelt, als die Post begann, ihre Kundendienste zu automatisieren. Als Mitarbeiter im Werkhof ist ihm wohl, die Arbeit draussen schätzt er sehr. In seiner Freizeit züchtet Hansjörg Hasen für Ausstellungen. Vor allem aber ist Hansjörg ein ausgesprochener Familienmensch. Zu Hause wird regelmässig musiziert. Mit seiner Familienkapelle Bienengift hat er bereits einmal den kleinen Prix Walo gewonnen. Seine Frau und seine vier Kinder bedeuten ihm alles. Weil er seine erste Frau kurz nach der Heirat bei einem tragischen Verkehrsunfall verloren hat, weiss er das, was er im Leben hat, besonders zu schätzen.
Sabina Fehr führt im Tessin einen Zoo
Die 44-jährige Baslerin hat den Zoo von Magliaso vor drei Jahren von ihrer Mutter übernommen. Ihre Eltern waren vor 44 Jahren von Basel ins Tessin gezogen, weil sie kranken und heimatlosen Tieren in diesem privaten Zoo ein neues Zuhause bieten wollten. Sabine ist im Zoo aufgewachsen. Als ihr Vater vor 20 Jahren starb, hat ihre Mutter alleine weitergemacht. Heute leben etwa 200 Tiere dort. Für Sabina war früh klar, dass sie den Zoo einmal übernehmen möchte. Die Jahre vor dem Wechsel hat sie genutzt, um in verwandten Branchen Erfahrung zu sammeln. Mit ihrem Partner Federico, der als technischer Leiter eingestiegen ist, war vor drei Jahren dann der Zeitpunkt für die Übergabe gekommen.
Cla Duri Blanke fällt Bäume im Engadin
Der 30-Jährige wäre eigentlich gerne Bauer geworden wie sein Vater, aber weil dieser noch zu jung war, um den Hof zu übergeben, hat Cla Duri eine Lehre als Förster gemacht. Er liebt die Natur und arbeitet gerne mit Maschinen. Dass man als Förster nicht so viel reden muss oder gar nicht so viel reden kann, kommt ihm gerade recht. Er ist in Ftan im Unterengadin aufgewachsen und könnte sich schlecht vorstellen, irgendwo anders zu wohnen. Aber wenn es sein müsste, würde er sich wohl überall zurechtfinden. Cla Duri ist ein friedlicher Mensch, der es gerne allen recht machen möchte.

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