Montag, 27. November • 21:15 - 22:15

Die Gebirgsjäger

Das harte Auswahlverfahren

Dok + Wissen

Österreich 2017

In Hochfilzen in Tirol findet die Grundausbildung im Gebirgskampf für die neuen Unteroffiziere der Gebirgstruppe statt. 29 Soldaten und eine Soldatin stellen sich der Herausforderung und wollen beweisen, dass sie das Zeug zum Alpin-Soldaten haben. Denn mit dem erfolgreichen Abschluss der Grundausbildung öffnen sich die Tore zu dem international gefürchteten Lehrgang zum "Herreshochgebirgsspezialisten". Doch wer von den jungen Soldaten schafft das harte Auswahlverfahren?
Im ersten Teil der zweiteiligen Reportage begleiten wir die Kärntner Soldaten Matthias Szöke, David Suntinger, Andreas Jank und Manuel Kleindienst sowie die Tirolerin Paola Lercher durch ihre Grundausbildung im Gebirgskampf.
Die erste Hürde stellt einen 20 Kilometer langen sogenannten "gesicherten Marsch" mit 25 Kilo schwerem Gepäck dar. Gesichert heißt jederzeit kampf- und verteidigungsbereit. Doch das Gelände ist extrem rutschig und steil. Wem gelingt es sich im Hochgebirge unfallfrei zu bewegen? Und wer kommt schon jetzt an die Grenzen der Belastbarkeit?
Die Übernachtung in einem Biwak auf 2.500 Meter Seehöhe ist die zweite Aufgabe für die jungen Soldaten. Die Nacht im Biwak-Lager bedeutet aber vor allem eines: Extreme Kälte. Dementsprechend schwierig ist es für die Soldaten sich zu erholen und wieder Energie aufzuladen. Der lang ersehnte Schlaf dauert nur kurz. Nach nur vier Stunden werden die Gebirgsjäger wieder geweckt und der Abmarsch wird befohlen. Denn wenige Stunden später müssen sie ihr Können bei einer Scharfschützenübung unter Beweis stellen.
Wer von den jungen Soldaten qualifiziert sich für den international anerkannten Lehrgang zum "Heereshochgebirgsspezialisten" und darf sich bald zur Elite am Berg zählen?

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