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Sonntag, 23. Juli
23:50 - 00:55

Experten wie der Rechtsmediziner Prof. Dr. Hansjürgen Bratzke aus Frankfurt erklären, mit welchen Methoden sie die Täter überführen konnten. ©
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Anwälte der Toten - Rechtsmediziner decken auf

Getränkehändler erschlagen:
Wiesbaden, 9. August 2002: Ein Mann betreibt seit Jahren im Main-Taunus-Kreis einen florierenden Getränkehandel. Als er morgens nicht zu einem wichtigen Geschäftstermin erscheint, wird sein Sohn skeptisch. Er fährt zum Wohnhaus seines Vaters und findet ihn dort im Wohnzimmer - bestialisch ermordet. Anhand der deutlichen Spuren am Tatort gelingt den Kriminaltechnikern, sehr detailiert zu beschreiben, was hier geschehen sein muss. Der Seniorchef ist direkt an seinem Auto überfallen und mit Klebeband gefesselt worden, dann über den Rasen geschleift über einen Zaun gehoben und über die Terrasse ins Wohnzimmer geschleppt worden. Währenddessen scheint jemand durch das Haus gegangen zu sein, um die Türen zu öffnen. Blutspuren an den Wänden dokumentieren die enorme Gewalt, mit der der 57-Jährige umgebracht worden ist. Anhand des Tatablaufs geht die Polizei von mehreren Tätern aus...
Giftmord:
Viersen, 1982. Eine Frau Mitte 40 möchte sich scheiden lassen. Doch das scheint nicht so einfach. Im Gespräch mit ihrem Anwalt erzählt sie, dass sie um ihr Leben fürchte. Ihre Schwiegermutter droht: Wenn sie sich scheiden lassen würde, würde mit ihr das geschehen, was dem kürzlich verstorbenen Ehemann geschehen sei. Der Anwalt schaltet die Polizei ein. Hat es tatsächlich einen Mord gegeben? Die Schwiegertochter nimmt ihre Behauptung während eines Verhörs teilweise zurück, deutet aber zugleich etwas an, dass das Interesse der Polizei weckt. Kurz vor dem Tod des Mannes habe die 64-jährige Schwiegermutter einen Scheck gefälscht, 4000 DM von der Bank abgehoben und dabei die Bemerkung gemacht, dass der 86-jährige Ehemann nicht mehr zur Bank kommen würde. Als Witwe sei sie Miterbin des Geldes ihres Mannes. Ein weiteres Motiv?

Jahr: 2001
Länge: 65 Minuten

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