Bitcoin: Riskante Geldgeschäfte im Hinterhof
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Freitag, 14. September • 02:25 - 02:55

Bitcoin: Riskante Geldgeschäfte im Hinterhof

Bitcoin: Riskante Geldgeschäfte im Hinterhof

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Anfang 2018 verloren 10.000 leichtgläubige Anleger in Österreich, Deutschland und der Schweiz Bitcoins im Wert von bis zu 100 Millionen Euro. Der "Fall Optioment" entpuppte sich als einer der größten Skandale mit Kryptowährungen in Europa. Aufgedeckt wurde der Bitcoin-Krimi von einem Rechercheteam des ORF und der Tageszeitung Die Presse. Doch wie ging es seitdem weiter im Fall Optioment, mit seinen Opfern und in der Kontroverse rund um digitale Währungen? Vor fünf Jahren noch waren Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum oder Litecoin eine Sache für Eingeweihte. Das änderte sich, als Bitcoin 2017 mit Kursgewinnen von bis zu 1600% plötzlich in aller Munde war. Weltweit begannen Regierungen, Ökonomen und Nationalbanken zu überlegen, wie sie mit dem rasanten Erfolg von Kryptowährungen umgehen sollen. Eine wachsende Schar von Anhängern glaubt an ein neues, alternatives Geldsystem ohne Banken. Für Staatsanwälte, Polizei und Finanzaufsicht hingegen ist das Thema Bitcoin Neuland. Die digitalen Währungssysteme spielen sich bislang ausschließlich in den Hinterhöfen der Geldwirtschaft ab - anonym und ohne jede Regulierung. Das will die österreichische Politik nun verändern, ein eigenes Gesetz, die "lex optioment", ist in Arbeit. Die Betrugsaffäre Optioment selbst ist noch lange nicht aufgeklärt. Vom Geld der Anleger sowie den mutmaßlichen Betrügern fehlt bislang jede Spur. Der Skandal zieht sogar weitere Kreise. Er führte die Ermittler nach Kufstein, zu einem der größten österreichischen Kryptowährungsunternehmen, und auch über die EU Grenzen hinaus. Ein ECO Spezial im Spannungsfeld zwischen vielversprechender Technologie und kriminellen Machenschaften.
Bericht: Hans Wu und Emanuel Liedl

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