Freitag, 31. Mai • 11:30 - 12:00

Wie geht das?

Abenteuer Aufzug

Dokumentation

Deutschland 2016

Wenn es um Aufzüge geht, ist Hannover die Hochburg im Norden. Hier kommen in der Zentralen Notrufleitstelle Notrufe aus ganz Deutschland an. Etwa 12.000 jeden Monat. In Hannover steht auch Europas größtes Schulungszentrum für Aufzüge und Rolltreppen. Neben Monteuren, die hier alles über Aufzüge erfahren, probt auch die Feuerwehr im Schulungszentrum für den Ernstfall. Ist eine Person in einem Aufzug stecken geblieben, müssen Retter innerhalb von 30 Minuten vor Ort sein. Damit sie ins Haus kommen, gibt es spezielle Schlüsseldepots.
Durchschnittlich fährt jeder alle 72 Stunden einmal Aufzug. Und oft kommen die gleichen Fragen: Was passiert eigentlich, wenn das Gesamtgewicht im Aufzug überschritten wird? Was, wenn man jetzt stecken bleibt? Dabei sind Aufzüge das sicherste Massentransportmittel. Erst nach fünf Millionen gefahrenen Kilometern kommt es statistisch gesehen zu einem Unfall.
Hinter der Kabine eines Aufzugs steckt durchdachte Technik. Ein moderner Aufzugsmotor muss mehr als zwei Tonnen bewegen, verbraucht aber weniger Energie als ein Kochfeld. Glas und Bewegungspfeile verhindern, dass einem im Aufzug schwindelig wird. Ein ausgeklügeltes System schützt vor Abstürzen. Selbst wenn mehrere Tragseile reißen, fällt die Kabine nicht ungebremst. Eine halbleere Kabine würde im Falle des Falles auch gar nicht herunterstürzen, sondern sich nach oben bewegen. Spezielle Feuerwehraufzüge können sogar Leben retten.
Die Wissensreportage aus der Reihe "Wie geht das?" begleitet Menschen, die mit ausgefeilter Technik für die Sicherheit in der Kabine sorgen, stellt ganz besondere Aufzugstypen vor und zeigt, wie sich der weltweit einzigartige Kuppelaufzug in Hannovers Neuem Rathaus bei der Fangprüfung bewährt.

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