Tuesday, 21. August • 22:05 - 22:48

Letzte Hoffnung DDR

Dokumentation

Die Tragödie beginnt am frühen Morgen des 8. März 1977. Hans-Georg Sender und seine Frau Ulla wollen zusammen mit ihren drei Kindern aus der DDR zurück in die Bundesrepublik. 16 Jahre zuvor hatten Ulla und Hans-Georg Sender die BRD fluchtartig verlassen und waren in die DDR gezogen. Dort werden die drei Kinder geboren. Christoph erinnert sich an eine glückliche Kindheit in der DDR, bis zu jenem dramatischen Märztag, an dem die Familie mit zwei Paddelbooten über die Ostsee zurück in den Westen fliehen will. Eines der beiden Boote kentert - Vater Hans-Georg und die beiden Töchter ertrinken vor den Augen von Mutter und Sohn. Wenig später werden Ulla und Christoph von einer dänischen Schiffsbesatzung gerettet.
Heute, fast vier Jahrzehnte nach der Tragödie, hat Christoph Sender viele Fragen und begibt sich auf eine emotionale Reise in die Vergangenheit.
Warum haben die Senders im Januar 1961 überhaupt die Bundesrepublik verlassen? Christoph ahnt, dass die DDR damals für seine Eltern die letzte Hoffnung war. Doch warum? Was veranlasste das junge Paar zum Grenzübertritt? Die Senders wurden im Osten als Vorzeigefamilie gefeiert, weil sie sich für das angeblich bessere der beiden deutschen Systeme entschieden hatten. Aber warum wollten sie 1977 wieder zurück in die Bundesrepublik? Auf der Suche nach Antworten kehrt Christoph Sender an die Orte der dramatischen Ereignisse zurück. Er trifft alte Freunde und beantragt erstmals Einsicht in die Stasi-Akten über die Familie Sender.

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