Die Spur der Ahnen ©
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Mittwoch, 30. Mai • 21:15 - 21:45

Die Spur der Ahnen

Geboren im Zuchthaus - Meine Eltern Spione?

Dokumentation

Helgas Start ins Leben ist alles andere als glücklich. Sie wird 1951 im Zuchthaus Waldheim geboren. Als Kind von Erna und Max Schuricht, beide verurteilt von einem Sowjetischen Militärtribunal wegen Spionage. Helga kommt später in ein Kinderheim, danach zu Pflegeeltern. Ihre leiblichen Eltern hat sie nie kennengelernt. Mutter Erna stirbt in der Psychiatrie, Vater Max verschwindet auf Nimmer Wiedersehen in den Westen. Alles, was sie über ihre Eltern je erfahren hat, lässt sie daran zweifeln, dass die beiden Agenten waren. Sie hatten außer Helga noch drei Söhne, eine Gaststätte und einen Fleischereibetrieb, etwas Landwirtschaft. Waren angesehene Leute im kleinen sächsischen Dorf Folbern bei Großenhain.
"Eigentlich hatte ich eine fröhliche Kindheit. Aber mit zehn brach eine Katastrophe über mich herein. Ich stand plötzlich am Sarg meiner leiblichen Mutter, die ich nie gesehen hatte. Heute bin ich bald 70 und weiß immer noch nicht, warum ich nicht zuhause aufwachsen durfte. Was ist kurz vor meiner Geburt passiert? Es ist Zeit, diese Lücke meines Lebens zu schließen."
Helga begibt sich in die frühen Jahre der DDR, Anfang 1950. In eine Zeit, in der die Menschen noch vom Krieg traumatisiert sind, in der Angst und politischer Terror herrschen - und nicht selten Not und Hunger. Sie macht sich auf den Weg, die wichtigsten Fragen ihres Lebens zu klären: Wer waren meine Eltern und haben sie als Spione das Leben ihrer Kinder und Familie aufs Spiel gesetzt?

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