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Der Mann in den Birken - Das sagenhafte Leben des Jurij Brezan ©
Der Mann in den Birken - Das sagenhafte Leben des Jurij Brezan ©
Donnerstag, 09. Juli • 23:10 - 23:40

Der Mann in den Birken - Das sagenhafte Leben des Jurij Brezan

Das sagenhafte Leben des Jurij Brezan

Kultur

Dieser Film ist ein Glücksfall. Weil er aus elf Stunden Rohmaterial schöpfen konnte, die im Sommer 2000 entstanden sind. Weil darin ein damals 84-jähriger Jurij Brezan - seinem Roman-Helden Krabat nicht unähnlich - durch die Oberlausitz und das Jahrhundert wanderte, sich präzise erinnernd, weise und voller Schalkhaftigkeit fabulierend.
Vom Vater, der 1918 ein Kriegsheimkehrer war und den härtesten Granit der Welt spellte. Von einer armen-reichen Kindheit, in der der Knabe Brezan Märchen für seine vier Schwestern erfand und in der er mit einem Begabten-Stipendium in Bautzen die Schule besuchen durfte. Von Nazi-Terror und Holocaust vermag Brezan aus eigenem Erleben zu erzählen, Erfahrungen, die ihn zu einem Antifaschisten und bewussten Sorben unter Deutschen machten. Und zu einem Lobby-Arbeiter für seine Leute, das kleine sorbische Volk, in der DDR.
Jurij Brezan war ein großer Poet und analytischer Denker, der mit seinen Krabat-Büchern und der autobiografisch gefärbten Roman-Trilogie um Felix Hanusch die sorbische Literatur in die deutsche und in die Weltliteratur überführte. Im Film "Der Mann in den Birken - Das sagenhafte Leben des Jurij Brezan" formuliert er zeitlos gültige Sätze über den Markt, den Tod und das Leben, die in ihrer Denkschärfe verblüffen.

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