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Kirgistan - Hochgebirgsland voller Schätze
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Mittwoch, 20. Januar • 10:35 - 11:20

Kirgistan - Hochgebirgsland voller Schätze

Dokumentation

Deutschland 2018

Filmautor Till Lehmann zeigt, wie in der ehemaligen Sowjetrepublik Kirgistan Nomaden in die Berge ziehen, begleitet Goldsucher bei ihren Abenteuern, begibt sich auf die Suche nach Schneeleoparden und gibt weitere spannende Einblicke in das Hochgebirgsland voller Schätze.
Die Mitglieder der Großfamilie Satybaldiev sind Halbnomaden: Mitte Mai verlassen sie ihr Winterquartier in einem kleinen Dorf im Süden Kirgistans und ziehen in die Berge. Eine besondere Herausforderung ist es, ihre alte Jurte aufzubauen. Tynybek, Myrzabek und Berdibek sind Goldsucher. Früher waren die drei Männer bei einer großen Kolchose angestellt. Nach dem Zusammenbruch der UdSSR wurden sie arbeitslos, nun suchen sie nach Gold.
Ümöt Dolootov ist erst elf Jahre alt und wohl der jüngste der Rezitatoren des Mega-Epos über den Nationalheld Manas. Insgesamt sind es über 500.000 Verse. Das Manas-Epos steht seit 2013 auf der Liste des immateriellen UNESCO-Weltkulturerbes.
Urlanbai Sulaimanov schützt die "Geister der Berge", so nennen Kirgisen die bedrohten Schneeleoparden. Unter der Schirmherrschaft des berühmten Schriftstellers Tschingis Aitmatow (1928 - 2008) wurden Schutzgebiete und eine Pflegestation eingerichtet, mitfinanziert vom NABU Deutschland. Die Anti-Wilderer-Einheit vertreibt Wilderer und päppelt in Freilaufgehegen verletzte Tiere auf.
Etwa 200 Kilometer östlich der Hauptstadt Bischkek liegt einer der größten Bergseen der Welt, der Issyk-Kul. Ein Forscherteam sucht hier nach Überresten von untergegangenen Seidenstraßen-Siedlungen.

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