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Bohemian Rhapsody
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Saturday, 13. August • 20:10 - 22:30

Bohemian Rhapsody

Drama

Großbritannien / USA 2018

Farrokh Bulsara hat genug vom beengenden Leben als Sohn einer Einwandererfamilie im Westen Londons, will ausbrechen aus dem Vorstadtmief. Er nennt sich Freddie und zieht, sehr zum Verdruss seines Vaters, jeden Abend durch die Klubs. Dort lernt er Brian May und Roger Taylor kennen, die gerade dringend einen neuen Sänger für ihre Band suchen. Dank seines phänomenalen Stimmenumfangs von vier Oktaven und seiner exaltierten Auftritte wird Freddie rasch zur neuen Sensation. Die attraktive Verkäuferin Mary Austin kümmert sich um seinen extravaganten Kleiderstil und wird zu seiner langjährigen Weggefährtin und Freundin. Bassist John Deacon stösst zur Gruppe dazu und der Aufstieg von Queen zu einer der erfolgreichsten Bands der Musikgeschichte beginnt.
1973 erscheint ihr Debütalbum und 1975 gelingt der Band mit «Bohemian Rhapsody» der Durchbruch. In den folgenden Jahren werden Queen mit Hymnen wie «Bicycle Race» und «Don't Stop Me Now» zu Legenden. Anfang der 1980er-Jahre nehmen die Streitigkeiten zu, zu unterschiedlich sind die Bandmitglieder. Freddie konsumiert massiv Drogen und lebt in Schwulenklubs seine Homosexualität aus. Es kommt zum Bruch.
Doch Freddie, der selbst am meisten unter der Trennung leidet, gelingt es gerade noch rechtzeitig, die Band für das «Live Aid»-Konzert 1985 wieder zu vereinen. Trotz seiner Aids-Diagnose beflügelt er die Band zu einem der herausragendsten Konzerte in der Geschichte der Rockmusik.
Auch wenn die Kritikerseite dem Film geschönte «Ikonenpflege» und ein zu wenig offener Blick auf die realen Begebenheiten, vor allem auch auf Freddie Mercurys ausschweifenden Lebensstil, vorwarf, wurde «Bohemian Rhapsody» zum Grosserfolg weltweit und spielte an den Kinokassen über 900 Millionen Dollar ein.
Mit Überhits von «We Will Rock You» über «Another One Bites the Dust» bis «I Want to Break Free» prägten Queen mehr als ein Jahrzehnt der Musikgeschichte. Mit viel perfekt eingesetzter Musik und liebevoll durchkomponierten Settings lässt «X-Men»-Regisseur Bryan Singer das Publikum in das faszinierende Leben von Mercury und seiner Band eintauchen. Dazu meint das Schweizer Kino-Onlinemagazin «cineman.ch»: «'Bohemian Rhapsody' ist ein über weite Strecken elektrisierender, rasant inszenierter Musikfilm, der von einem pulsierenden Soundtrack angetrieben wird. Alle grossen Hits sind zu hören, ausserdem wurden sie an dramaturgisch sinnvollen Stellen platziert. Des Weiteren ist der Nostalgiefaktor des Films sehr hoch, da die authentischen Kulissen und Requisiten die 70er- und 80er-Jahre glaubhaft auferstehen lassen.»
Zum Erfolg trug zudem der junge Freddie-Mercury-Darsteller Rami Malek bei, zuvor vor allem Serienfans aus «Mr. Robot» bekannt. Malek verkörperte den exzentrischen Sänger mit vollem (Körper-)Einsatz und erhielt dafür verdienterweise einen Oscar. Zusätzlich wurde der Film mit drei weiteren Oscars in technischen Disziplinen ausgezeichnet.

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