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Dem Himmel so fern - Melodram

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Filmkritik
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[Cinergy:bsc] Ein beeindruckendes Haus, ein erfolgreicher Mann und entzückende Kinder - Cathy Withaker (Julianne Moore) ist im Amerika der 50er-Jahre die Reinkarnation der perfekten Frau: Glücklich, freundlich, reich, schön und zufrieden, ist sie der Liebling einer ganzen Gegend, von der Lokalpresse und vom Freundeskreis umschwärmt. Bis zum Tag, an dem das Bild dieser perfekten Idylle anfängt, Risse zu bekommen. Als sie ihn vom Polizeiposten abholen muss, erfährt Cathy entsetzt, dass ihr Mann Frank (Dennis Quaid) homosexuell ist. Die Freundinnen gehen auf Distanz, seit sie einen afroamerikanischen Gärtner zu ihrem Freundeskreis zählt. Und zu alldem hinzu kommt, dass ihre Ehe allmählich zum sinkenden Schiff wird.

Seit einiger Zeit kann man ein Revival von Douglas Sirk, dem König der 50er-Jahre-Melodramen, beobachten: Nach den Hommage von Curtis Hanson in «8 Mile» (Kim Basinger schaut sich im Fernsehen «Imitation of Life» an) und von François Ozon in «8 femmes», ist es nun Todd Haynes, der sich darin versucht, mit einem aussergewöhnlich feinen Sinn fürs Detail, was Dekor und Bilder betrifft. Wie gewöhnlich sind Dennis Quaid und vor allem Julianne Moore in ihren Rollen hervorragend.

O-Titel: Far from Heaven. USA, 2003. Regie: Todd Haynes. Besetzung: Julianne Moore, Dennis Quaid, Dennis Haysbert. Länge: 107 Min.

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