Linda Fiorentino (* 9. März 1958 in Philadelphia, Pennsylvania; eigentlich: Clorinda Fiorentino) ist eine US-amerikanische Schauspielerin.
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Linda Fiorentino (* 9. März 1958 in Philadelphia, Pennsylvania; eigentlich: Clorinda Fiorentino) ist eine US-amerikanische Schauspielerin.
Leben und Karriere
Fiorentino wuchs in einem streng katholischen Elternhaus mit zwei Brüdern und fünf Schwestern auf.
1985 fand ihr Filmdebüt an der Seite von Matthew Modine in Harold Beckers Crazy For You statt. Ebenfalls 1985 spielte sie eine Künstlerin in Martin Scorseses Die Zeit nach Mitternacht.
Den Durchbruch bedeutete 1994 ihre Rolle als klassische Femme fatale in dem für das Fernsehen produzierten Thriller Die letzte Verführung (The Last Seduction). Als "Bridget Gregory" macht sie sich eine Barbekanntschaft hörig, um mit deren Hilfe ihren Ehemann zu beseitigen. Daneben tötet sie einen Privatdetektiv, der ihr auf die Spur kommt. Der Film, in dem die unmoralische Heldin davonkommt, erregte bei Kritik und Publikum Aufmerksamkeit. Linda Fiorentino gewann für ihre Rolle zahlreiche Auszeichnungen.
1995 spielte sie in William Friedkins erotischem Thriller Jade die weibliche Hauptrolle. Der Film war jedoch ein kommerzieller Misserfolg. Im gleichen Jahr erhielt sie für Die letzte Verführung den New York Film Critics Circle Award for Best Actress als Beste Schauspielerin. 1997 trat sie in dem Blockbuster Men in Black auf. Der weltweite Kassenerfolg dieses Films verschaffte Linda Fiorentino jedoch in der Folgezeit keine hochwertigen Rollenangebote.
Ab 2001 prozessierte sie zwei Jahre lang gegen den tschechischen Filmproduzenten Karel Dirka. Dirka hatte Schwierigkeiten gehabt, für sein Filmprojekt Till The End Of Time, in dem Fiorentino die Malerin Georgia O'Keeffe spielen sollte, genügend finanzielle Mittel zu organisieren. Fiorentino hatte sich eine "Keine-Nacktaufnahmen-Klausel" in ihren Vertrag schreiben lassen. Es hätten sich jedoch Investoren für Dirkas Projekt gewinnen lassen, wenn dem Drehbuch mehrere anzügliche Nacktszenen hinzugefügt worden wären. Fiorentino war nicht bereit, auf die Klausel in ihrem Vertrag zu verzichten und blieb dem Set fern, woraufhin Dirka sie wegen Vertragsbruch verklagte. Fiorentino antwortete mit einer Gegenklage wegen Diffamierung und Betrug und gewann den Prozess schliesslich im Sommer 2003.
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